Homöopathie

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Den Menschen in seiner Ganzheit begreifen

Jede Krankheit gilt als äußeres Zeichen einer Störung im Gesamtsystem. Entsprechend muss bei einer Erkrankung die gestörte Lebenskraft stimuliert werden.
Die Homöopathie zielt auf die Harmonisierung der Lebenskraft. Dies geschieht mit homöopathischen Medikamenten. Sie werden in Form von Tropfen, Tabletten, Kügelchen, Salben oder Spritzen verabreicht.Hergestellt werden die Medikamente, indem Stoffe aus allen Bereichen des Lebens potenziert werden. Das meint im homöopathischen Sinn: „Verdünnen mit Schütteln und Verreiben nach bestimmten Regeln“.
Dabei geht die Information der Stoffes auf die Trägersubstanzen wie Milchzucker oder Alkohol über. Man unterscheidet Homöopathika, die das erkrankte Organ direkt beeinflussen und sogenannte Konstitutionsmittel, die das Gleichgewicht im Körper insgesamt wieder herstellen sollen.

Da der Patient ganzheitlich gesehen wird, werden die Beschwerden gleichzeitig auf der körperlichen, seelischen und gefühlsmäßigen Ebene behandelt. Das heißt für uns, dass wir eine eingehende medizinische Untersuchung vornehmen und uns in einem ausführlichen Gespräch über Symptomen und Beschwerden ein Bild von der Gesamtheit des Patienten machen. Nur so können wir nach vorliegenden Befunden ein homöopathischens Mittel aussuchen, das nach dem Schlüssel- Schloss- Prinzip möglichst genau zu dem Patienten passt und auf verschiedensten Ebenen die Heilung anstoßen kann. Die Arzneiwahl ist eine anspruchsvolle Aufgabe, zu der Zeit und Konzentration notwendig sind. sowohl Dosis als auch Stärke der verordneten Arznei müssen der Empfindlichkeit des Patienten individuell angepasst werden. Im Laufe der Behandlung können mehrere Arzneien verabreicht werden, sie beginnt aber - auch in chronischen Fällen - mit einem einzigen homöopathischen Mittel.
Es kann zunächst zu einer Erstverschlimmerung kommen. Dieses Phänomen mag für den Patienten unangenehm sein, wird jedoch als Erfolg gewertet, da eine Erstverschlimmerung nur bei der Wahl des korrekten Mittels auftritt. Nach kurzer Zeit zeigt sich dann in der Regel eine deutliche Besserung.
Homöopathische Mittel sind keine Gegenmittel. Sie sollen den Körper reizen, seine „verstimmte Lebenskraft“ wieder zu regulieren und die Energie wieder fließen zu lassen. Die Homöopathie eignet sich für Erwachsene und Kinder gleichermaßen.
Voraussetzung für die Homöopathie ist, dass der Körper und seine Zellen auf die Reize des Arzneimittels noch reagieren können. Zerstörte Zellen und Organe können auch durch Homöopathie nicht wieder hergestellt werden.

Wichtig zu wissen: Die Homöopathie kann bei akuten und chronischen Erkrankungen allein und als Begleittherapie zur Schulmedizin eingesetzt werden. Schulmedizin und Homöopathie schließen sich nicht aus, vielmehr können sie sich hervorragend ergänzen